Lütgendortmunder Geschichte

  • zum erstenmal wird Lütgendortmund 1150 als Minor Tremonia erwähnt, im Heberegister der Abtei Essen-Werden. Das Heberegister war eine Auflistung was ein Pächter eines zur Abtei gehörenden Hofes abzugeben hatte.
  • Um 1300 wird zum ersten mal die Pfarrerei Lütgendortmund erwähnt.
  • Nur 60 Jahre später 1360 soll zum ersten mal die Bartholomäus-Kirmes stattgefunden haben.
  • Während der Dortmunder Fehde 1388 wird die Lütgendortmunder Kirche abgebrannt.
  • Die Turmspitze der Bartholomäuskirche wird 1585 von Spanischen Truppen abgebrannt.
  • 1599 startet Kaplan Hermann Faber (Schmitt) eine erste Reformation.
  • Aus dem Jahr 1661 stammt die älteste Eintragung in Evangelischen Kirchenbüchern aus Lütgendortmund.
  • Ab 1686 gehören die Katholiken aus Lütgendortmund zur neuen Pfarrerei Kirchlinde.
  • Johann Diederich von Steinen schreibt in seiner "Westfälischen Geschichte" 1757 - "Das Dorf Lütgendortmund, so in der Mitte zwischen Dortmund und Bochum an der Landstraße liegend, soll in Ansehung der Stadt Dortmund als des großen Dortmunds, Lütke- oder Klein-Dortmund genannt sein"
  • Übernahme der Verwaltung durch Preussen im Jahre 1815.
  • Mit dem "Urkataster" 1826 entsteht das erste Verzeichnis sämtlicher Grundstücke.
  • Die baufällige Bartholomäus-Kirche wird 1829 abgerissen und der Grundstein zur heutigen Kirche gelegt.
  • 1834 wird die neue Bartholomäus-Kirche eingeweiht, allerdings noch ohne Turm, dieser wird erst 1856 fertiggestellt.
  • 1850 und 1857 werden die Zechen Germania I und Borussia in Betrieb genommen.
  • Der Anschluß Lütgendortmunds an die Rheinische Eisenbahn erfolgt 1874
  • 1885 wird Lütgendortmund an die Wasserversorgung der Gewerke Grillo, Essen angeschlossen.
  • Die katholische Kirchengemeinde wird 1892 unter ihrem Pfarrer Joseph Hardenacke wieder selbstständig.
  • Die Amtssparkasse Lütgendortmund wird 1893 gegründet (seit 1928 gehört sie zur Stadtsparkasse Dortmund).
  • Seit 1897 findet der Wochenmarkt regelmässig im Bereich des Lütgendortmunder Amtshauses statt.
  • 1901 erscheint erstmals die "Amtszeitung" in deren Kopfzeile zum ersten mal das Lütgendortmunder Wappen erscheint, ausserdem wird das Elektrizitätswerk an der Westricher Straße gebaut.
  • Das Amt Lütgendortmund gibt aufgrund der Kleingeldknappheit zu Beginn des ersten Weltkriegs 1914 "Kriegswechselscheine" als Notgeld raus.
  • Die Glocken der Lütgendortmunder Kirchen werden 1916 abtransportiert um das eingeschmolzene Metall für Kriegszwecke zu verwenden.
  • 1924 wird Lütgendortmund ans Gasnetz angeschlossen.
  • Ein Jahr später 1925 erhält die Evangelische Bartholomäus-Kirche neue Glocken.
  • 1928 wird Lütgendortmund nach Dortmund eingemeindet, dafür werden Starßennamen geändert.
  • Die erste Boykotierung j üdischer Geschäfte wird 1933 auch in Lütgendortmund durchgeführt. 3 Jahre später werden alle jüdischen Geschäfte geschlossen oder an Deutsche verkauft.
  • Am 3/4 Juli 1941 wird das Zentrum Lütgendortmunds durch einen Luftangriff stark beschädigt.
  • Amerikanische Truppen nehmen am 8.-10. April 1945 Lütgendortmund ein.
    Gründung der AG. Lütgendortmunder Einzelhandel im Jahre 1966 (Heute "Aktiv im Ort, Lütgendortmunder Handel, Handwerk und Gewerbe")
  • Die S-Bahn bis zum Lütgendortmunder Markt wird 1993 fertiggestellt.
  • Die evangelische Bartholomäus-Kirche erhält 1994 neue Fenster nach Entwürfen der Künstlerin Ute Rakob.
  • 2000 wird in dem ehemaligen Postgebäude mit seinen modernen Anbau das Sozialamt und der Lütgendortmunder Seniorentreff eingerichtet.
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